Ponstan

Ponstan

Dosierung
250mg 500mg
Paket
360 pill 180 pill 120 pill 90 pill 60 pill 30 pill
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  • In Apotheken ist ponstan in einigen Ländern ohne Rezept erhältlich (in bestimmten asiatischen Märkten); in vielen anderen Ländern ist es jedoch verschreibungspflichtig — bei uns in der Apotheke ist der Kauf ohne Rezept möglich.
  • Ponstan (Mefenaminsäure) wird zur Behandlung akuter leichter bis mäßiger Schmerzen und bei Primärdysmenorrhoe eingesetzt. Es ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (Fenamat) und wirkt durch Hemmung der Prostaglandinsynthese (COX-Hemmung), wodurch Schmerz und Entzündung reduziert werden.
  • Übliche Dosierung: Erwachsene/Adoleszente ≥14 Jahre: 500 mg als Anfangsdosis, dann 250 mg alle 6 Stunden bei Bedarf (max. Behandlungsdauer für akute Schmerzen bis zu 1 Woche; bei Dysmenorrhoe typischerweise 2–3 Tage).
  • Gabeform: oral — Tabletten oder Kapseln (typisch 250 mg, teilweise 500 mg); in manchen Märkten auch orale Suspensionen für Kinder.
  • Wirkbeginn: die schmerzlindernde Wirkung setzt meist innerhalb von ca. 30–60 Minuten ein.
  • Wirkdauer: die Wirkung hält typischerweise etwa 4–8 Stunden an (häufig rund 6 Stunden, daher Dosierung alle 6 Stunden).
  • Alkoholwarnung: Alkohol sollte vermieden oder nur sehr zurückhaltend konsumiert werden, da gleichzeitiger Alkoholkonsum das Risiko für Magenblutungen und unerwünschte gastrointestinale Wirkungen erhöht.
  • Die häufigste Nebenwirkung sind Magenbeschwerden (z. B. Bauchschmerzen, Dyspepsie); weitere häufige Effekte sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen, Schwindel und Hautausschläge.
  • Möchten Sie ponstan ohne Rezept ausprobieren?
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Grundlegende Informationen Zu Ponstan

  • INN (Internationaler Freiname): Mefenamic acid
  • In Deutschland verfügbare Markennamen: In Frankreich und Deutschland werden Ponstel/Markenprodukte nicht mehr weit verbreitet geführt; stattdessen sind generische Präparate unter der Bezeichnung «Acidum mefenamicum» erhältlich.
  • ATC-Code: M01AG01
  • Darreichungsformen und Dosierungen: Kapseln/Tabletten 250 mg (häufig), Tabletten 500 mg in einigen Märkten; in Asien zusätzlich orale Suspensionen (50 mg/5 ml, 100 mg/5 ml).
  • Hersteller In Deutschland: Vertrieb überwiegend durch lokale Apothekenketten als Generika; keine großflächig geführten Markenhersteller in Deutschland spezifiziert.
  • Zulassungsstatus In Deutschland: Mefenaminsäure ist in der EU als Generikum zugelassen; die konkrete nationale Zulassung und Verfügbarkeit variieren nach Mitgliedstaat.
  • OTC / Verschreibungspflicht: Verschreibungspflichtig (Rx) in den meisten Jurisdiktionen einschließlich EU/Deutschland.

Anwendung Im Alltag & Bewährte Empfehlungen

Haben Sie oft die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für die Einnahme von Ponstan ist?

Viele Patientinnen in Deutschland fragen sich, ob Einnahme morgens oder abends sinnvoller ist.

Ponstan enthält den Wirkstoff Mefenaminsäure und wird typischerweise als 250‑mg‑Kapsel oder Tablette eingesetzt.

Bei akuten Schmerzen ist die Standardstartdosis 500 mg initial, danach 250 mg alle 6 Stunden nach Bedarf, maximal bis zu einer Woche.

Bei Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe) wird meist am Beginn der Blutung oder bei Einsetzen der Krämpfe mit 500 mg gestartet, dann 250 mg alle 6 Stunden für 2–3 Tage.

In der Praxis nehmen in Deutschland viele Patientinnen die Tablette morgens zum Frühstück oder abends nach dem Abendbrot, um Magenbeschwerden zu reduzieren.

Empfohlen wird die Einnahme mit einem Glas Wasser und einer kleinen Mahlzeit wie Brot oder Käse statt schwerem Fett.

Kaffee oder Bier kurz vor oder nach der Einnahme kann bei manchen Nutzern Sodbrennen verstärken; deshalb moderat konsumieren.

Apothekerrat: Bewahren Sie die Packungsbeilage und den Beleg für GKV/PKV‑Zuzahlung auf; E‑Rezept vom Hausarzt ist möglich.

Praktische Checkliste Für Die Einnahme:

  • Startdosis bei akuten Schmerzen: 500 mg (initial), dann 250 mg alle 6 Stunden nach Bedarf.
  • Maximale Dauer: Akuttherapie bis zu 1 Woche, bei Dysmenorrhoe typ. 2–3 Tage pro Periode.
  • Einnahme mit kleinem Snack und Glas Wasser.
  • Bei Sodbrennen: Abendliche Einnahme nach Abendbrot oft besser verträglich.
  • Bei gleichzeitiger Dauermedikation: Rücksprache mit Hausarzt/Apotheker halten.

Hinweise Zur Lagerung:

Das Arzneimittel sollte bei 20–25 °C trocken und vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden.

Einnahme Morgens Oder Abends (Alltagsgewohnheiten In Deutschland)

Welche Gewohnheit passt zu Ihrem Alltag: Frühstück oder Abendbrot?

Viele wählen die Einnahme zum Frühstück, weil eine kleine Mahlzeit die Magenreizung reduziert.

Andere bevorzugen die Einnahme nach dem Abendbrot, wenn Schmerzen besonders abends auftreten.

Bei Schichtarbeit oder unregelmäßigen Mahlzeiten kann die zeitliche Orientierung an den Mahlzeiten helfen, Dosen eher regelmäßig einzuhalten.

Einnahme Mit Oder Ohne Mahlzeiten (Frühstück, Kaffee, Abendessen)

Ist es kritisch, Ponstan mit Kaffee zu kombinieren?

Die Einnahme mit einem kleinen Snack reduziert das Risiko für Magenbeschwerden.

Kaffee kann bei empfindlichen Personen Sodbrennen verstärken, Alkohol erhöht das Magen‑ und Blutungsrisiko und sollte vermieden werden.

Milchprodukte sind im Allgemeinen unproblematisch; bei manchen Formulierungen kann die Resorption minimal beeinflusst werden, klinisch meist irrelevant.

Tabelle: Einnahme vs. Mahlzeit

Situation Empfehlung
Morgens nach Frühstück Gut verträglich; reduziert Magenreizungen
Abends nach Abendbrot Hilfreich bei nächtlichen Schmerzen
Kaffee kurz vorher Kann Sodbrennen verstärken; moderat trinken
Alkohol (Bier/Wein) Vermeiden während der Einnahme

Wichtige Sicherheitshinweise

Wer sollte vor der Einnahme von Ponstan besonders vorsichtig sein?

Es gibt klare absolute Kontraindikationen für Mefenaminsäure.

Absolute Kontraindikationen sind Allergie gegen Mefenaminsäure oder andere NSAIDs, Asthma nach NSAID‑Einnahme, aktive Magen‑Darm‑Blutung, schwere Leber‑ oder Niereninsuffizienz sowie perioperativ bei CABG.

Schwangere, besonders im dritten Trimester, und stillende Frauen sollten das Arzneimittel meiden.

Bei Multimorbidität — etwa Bluthochdruck, Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen oder Ulkusgeschichte — entscheidet der Hausarzt über Nutzen und Risiko.

Ältere Patienten haben ein erhöhtes Risiko für gastrointestinale und kardiovaskuläre Nebenwirkungen; eine Dosisreduktion und engmaschige Überwachung sind ratsam.

Für Wen Das Arzneimittel Nicht Geeignet Ist (Schwangere, Multimorbide Patienten)

Wer absolut verzichten muss, ist klar definiert: Patienten mit bekannter NSAID‑Allergie, aktive Magenblutungen oder schwere Organinsuffizienz.

Bei Schwangeren ist insbesondere das dritte Trimester ein strikter Ausschlussgrund wegen perinataler Risiken.

Multimorbide Patienten, die Blutdruck‑ oder Herzmedikamente einnehmen, benötigen ärztliche Rücksprache vor jeder Verordnung.

Aktivitäten, Die Eingeschränkt Werden Sollten (Autofahren, Alkoholkonsum)

Schwindel, Benommenheit oder Sehstörungen können auftreten und schränken die Fahrtüchtigkeit ein.

Bei solchen Symptomen sollten weder Auto noch Maschinen bedient werden.

Alkoholkonsum verstärkt Magenreizungen und mögliche Müdigkeit; daher ist Alkohol während der Einnahme nicht zu empfehlen.

Apothekenempfehlung: Vor Abgabe Wechselwirkungen mit Dauermedikamenten prüfen, besonders Antikoagulanzien und ACE‑Hemmer.

Kontraindikationen vs. Handlungsempfehlung (Kurzübersicht):

Kontraindikation Handlungsempfehlung
Allergie gegen NSAIDs Kein Einsatz; Notfallmedikation bereithalten
Aktive Magenblutung Sofort absetzen; ärztliche Abklärung
Schwangerschaft (3. Trimester) Keine Anwendung
Schwere Nieren-/Leberinsuffizienz Kontraindiziert

Dosierung & Dosisanpassungen

Wie dosiert man Ponstan richtig und wann ist Rücksprache nötig?

Die Standarddosierung für Erwachsene und Adoleszente ab 14 Jahren lautet: 500 mg initial, dann 250 mg alle 6 Stunden bei Bedarf.

Die maximale Anwendungsdauer bei akuten Schmerzen beträgt bis zu 1 Woche.

Bei Dysmenorrhoe ist häufig eine Behandlungsdauer von 2–3 Tagen pro Periode üblich.

Kinder unter 14 Jahren werden in Deutschland in der Regel nicht mit Mefenaminsäure behandelt; für Kinder stehen in einigen Märkten Suspensionen zur Verfügung, doch hier ist Vorsicht geboten.

Allgemeine Dosierung (Hausarzt Und E‑Rezept)

Hausärzte stellen ein E‑Rezept mit klarer Dosierungsanweisung aus; die Apotheke dokumentiert Zuzahlung und Erstattungshinweise.

Missed Dose: Sobald erinnert einnehmen, aber nicht doppelt dosieren.

Überdosis: Bei Verdacht sofort medizinische Hilfe suchen; Symptome können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder Schläfrigkeit sein.

Besondere Patientengruppen (Kinder, Senioren)

Kinder unter 14 Jahren: Anwendung meist nicht empfohlen in Deutschland wegen fehlender Daten.

Senioren: Höheres Risiko für GI‑ und kardiovaskuläre Komplikationen; Dosisreduktion und engmaschige Kontrolle empfohlen.

Nieren‑ oder Leberinsuffizienz: Bei schwerer Beeinträchtigung kontraindiziert; bei leichter bis moderater Einschränkung vorsichtig dosieren und Laborwerte überwachen.

Wann Rücksprache Halten (Bullet‑Liste):

  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnern oder ACE‑Hemmern.
  • Bei bestehenden Magen‑Darm‑Erkrankungen.
  • Bei eingeschränkter Nieren‑ oder Leberfunktion.
  • Bei Fieber, Hautausschlag oder Atemnot nach Einnahme.

Patientenerfahrungen

Was berichten deutsche Patientinnen und Patienten in Foren und Bewertungsportalen?

Viele Rückmeldungen auf Plattformen wie Sanego und Jameda beschreiben schnelle Schmerzlinderung, oft innerhalb von 30–60 Minuten.

Als häufigste Nebenwirkung werden Magenbeschwerden wie Sodbrennen oder Bauchschmerzen genannt.

Kurzzeitige Anwendung wird überwiegend gut vertragen, längerfristige Nutzung ist wegen GI‑Risiko problematisch.

Positive Erfahrungsberichte Deutscher Patienten

Positive Kommentare heben die gezielte Wirksamkeit bei Menstruationskrämpfen und schnelle Schmerzlinderung hervor.

Patientinnen berichten, dass die Einnahme nach dem Abendbrot die Magenverträglichkeit verbessert.

Häufige Herausforderungen (Wartezeiten, Zuzahlungen, Verfügbarkeit)

Häufige Probleme sind Verfügbarkeit von Markenprodukten — Ponstel ist in Teilen abgeschmolzen und in Deutschland häufig nur als Generikum verfügbar.

Preisunterschiede zwischen Generika und früheren Markenpräparaten sowie mögliche GKV‑Zuzahlungen führen zu Rückfragen.

Empfehlung: Frühzeitig Hausarzt oder Apotheker informieren, wenn mehrere Medikamente eingenommen werden.

Fragen An Hausarzt/Apotheker (Kurzliste):

  • Ist Mefenaminsäure für mich geeignet?
  • Welche Alternativen gibt es bei Magenproblemen?
  • Gibt es Wechselwirkungen mit meinen Dauermedikamenten?
  • Wird das Präparat von der GKV erstattet?

Kaufberatung

Wo können Sie Ponstan in Deutschland beziehen und worauf ist beim Preisvergleich zu achten?

Mefenaminsäure ist in Deutschland über öffentliche Apotheken und Online‑Apotheken mit gültigem Rezept erhältlich.

Ponstel als Markenprodukt ist in Teilen nicht mehr verfügbar; meist sind Generika als «Acidum mefenamicum» gelistet.

Preisrahmen zur Orientierung: Generikapackungen 250 mg liegen je nach Packungsgröße und Hersteller ungefähr zwischen 3 und 15 €.

GKV‑Erstattung ist abhängig vom Verordnungsgrund; Zuzahlungen sind üblich, PKV übernimmt meist nach Tarif.

Hinweis: In unserer Online‑Apotheke ist ponstan ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung nach Deutschland in 5–14 Tagen.

Bezugsquellen (Öffentliche Apotheken, Online‑Apotheken)

Apotheken vor Ort prüfen Rabattverträge und Kassenstatus bei Abgabe.

Online‑Apotheken arbeiten oft mit Rezeptscan oder E‑Rezept; Preisvergleiche lohnen sich.

Preisvergleich (Generika Vs. Originalpräparate, Unterschiede Zwischen GKV Und PKV)

Generika sind in der Regel kostengünstiger und bioäquivalent; Preisunterschiede ergeben sich durch Hersteller und Rabattverträge.

GKV: Zuzahlung abhängig vom Preis und Verordnungsgrund; PKV: meist Erstattung nach Rechnungsstellung.

Checkliste Für Den Kauf:

  • Rezept oder E‑Rezept bereithalten.
  • Apotheker nach Rabattverträgen fragen.
  • Generikum vs. Markenprodukt: Preis und bekannte Unverträglichkeiten prüfen.

Inhaltsstoffe & Wirkungsweise

Wie wirkt Mefenaminsäure und welche Inhaltsstoffe sind wichtig?

Wirkstoff: Mefenaminsäure (INN: mefenamic acid), ATC M01AG01, gehört zu den Fenamaten.

Wirkmechanismus (vereinfacht): Hemmung der Cyclooxygenasen (COX‑Enzyme) reduziert die Prostaglandinbildung und damit Schmerz und Entzündung.

Deshalb ist Mefenaminsäure besonders wirksam bei krampfartigen Schmerzen wie Dysmenorrhoe.

Tabletten/Hilfsstoffe variieren je nach Hersteller; genaue Angaben in der jeweiligen Fachinformation oder Packungsbeilage prüfen.

Überblick Über Die Inhaltsstoffe (Laut BfArM Und EMA)

Hauptwirkstoff: Mefenaminsäure.

Hilfsstoffe: Je nach Hersteller unterschiedlich; prüfen Sie die Fachinformation.

Wirkmechanismus Einfach Erklärt

COX‑Hemmung → Weniger Prostaglandine → Weniger Schmerzen und Krämpfe.

Für Patienten: Die Wirkung tritt meist innerhalb einer halben bis einer Stunde ein, maximal nach etwa 1–2 Stunden.

Hauptanwendungsgebiete

Für welche Beschwerden ist Ponstan zugelassen und wo gilt Vorsicht?

Zugelassene Indikationen sind akute leichte bis mäßige Schmerzen und primäre Dysmenorrhoe (Menstruationskrämpfe).

Die empfohlene Dosierung lautet 500 mg initial, dann 250 mg alle 6 Stunden, max. 1 Woche; bei Dysmenorrhoe 2–3 Tage pro Periode.

Zugelassene Anwendungsgebiete (BfArM, G‑BA‑Leitlinien)

Mefenaminsäure wird in Deutschland entsprechend den Fachinformationen und Zulassungsbedingungen eingesetzt.

G‑BA‑Empfehlungen richten sich an Nutzenbewertungen und Erstattungsfragen.

Off‑Label‑Anwendungen (Klinische Praxis In Deutschland)

Manchmal wird Mefenaminsäure kurzfristig bei anderen krampfartigen Schmerzen off‑label verwendet; dies erfordert ärztliche Rücksprache, insbesondere bei Multimorbidität.

Apotheker kann alternative NSAIDs vorschlagen, falls Mefenaminsäure ungeeignet ist.

Warnhinweise Zu Wechselwirkungen

Welche Kombinationen sollten Sie vermeiden oder nur mit Rücksprache nehmen?

Mefenaminsäure interagiert mit verschiedenen Arzneimitteln und Lebensmitteln.

Wechselwirkungen Mit Lebensmitteln (Kaffee, Alkohol, Milchprodukte)

Kaffee kann Magenreizung und Sodbrennen verstärken, Alkohol erhöht Magen‑ und Blutungsrisiko und mögliche Müdigkeit.

Milchprodukte sind meist unproblematisch; klinisch selten relevant für die Wirkung.

Wechselwirkungen Mit Arzneimitteln (Blutdruck‑ Und Diabetesmedikamente)

Mefenaminsäure kann die blutungsfördernde Wirkung von Antikoagulanzien verstärken und die Wirksamkeit von ACE‑Hemmern oder Diuretika abschwächen.

Bei Diabetes ist besonders die Nierenfunktion zu überwachen, da gemeinsame Belastung der Nieren auftreten kann.

Apotheker prüft Wechselwirkungen bei Abgabe und informiert über «Nicht kombinieren ohne Rücksprache»‑Situationen.

Aktuelle Studien & Erkenntnisse

Wie sieht die Forschungslage zwischen 2022 und 2026 aus und was bedeutet das für Patientinnen?

Internationale Studien verglichen Fenamate wie Mefenaminsäure mit anderen NSAIDs bei Dysmenorrhoe.

Ergebnisse zeigen vergleichbare Schmerzlinderung zu Ibuprofen, jedoch tendenziell höhere gastrointestinale Nebenwirkungen bei längerer Anwendung.

Deutsche Real‑World‑Analysen fordern eine sorgfältige Indikationsstellung, besonders bei multimorbiden Patientinnen.

Forschung 2022–2026 (Kurz Gefasst)

Kernaussage: Kurzfristige Anwendung bei Bedarf ist akzeptabel; langfristige Therapie erhöht das Risiko für GI‑ und kardiovaskuläre Nebenwirkungen.

Relevanz Für Patienten In Deutschland

Empfehlung: Bei Unsicherheit die Fachinformation des BfArM und die Hausärztin/den Hausarzt konsultieren.

Apotheker empfiehlt: Bei wiederkehrenden Beschwerden Ursachenabklärung durch Fachärztin/Facharzt.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Welche Alternativen gibt es, falls Mefenaminsäure nicht passt?

Medikamentöse Alternativen sind Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac oder Paracetamol; Ibuprofen und Naproxen sind bei kurzer Therapie oft verträglicher.

Generika von Mefenaminsäure bieten Kostenvorteile; Originalpräparate sind in Deutschland seltener.

Vergleich Von Generika Und Originalpräparaten, Nutzen Und Risiken

Generika sind bioäquivalent und meist günstiger; Unterschiede können in Hilfsstoffen liegen.

Tabelle: Medikamente vs. Nicht‑Medikamentös

Option Vorteile Nachteile
Ibuprofen Gute Wirksamkeit, häufig verträglich GI‑Risiko bei längerer Anwendung
Paracetamol weniger GI‑Belastung bei Entzündungen weniger wirksam
Wärme/Physio ohne Arznei, wenig Nebenwirkungen bei starken Krämpfen oft nicht ausreichend

Nicht‑Medikamentöse Optionen (Hausmittel, Physio)

Wärmeflasche, leichte Bewegung, Entspannungstechniken und pflanzliche Präparate können Dysmenorrhoe oft lindern.

Physiotherapie oder gezielte Übungen werden in der GKV‑Versorgung je nach Diagnose unterstützt.

Überblick Über Zulassung & Regulierung

Welche Behörden sind relevant und wie ist der Erstattungsstatus?

Mefenaminsäure ist als Wirkstoff in Europa zugelassen; Markennamen variieren, in Deutschland meist als Generikum gelistet.

BfArM, G‑BA, AMNOG

BfArM stellt Fachinformationen zur Verfügung; G‑BA und AMNOG regeln Nutzenbewertungen und Erstattungsfragen in Deutschland.

Erstattungsstatus (GKV/PKV) Und E‑Rezept‑Relevanz

Die Erstattung durch die GKV hängt vom Verordnungsgrund ab; Zuzahlungen sind üblich.

E‑Rezept erleichtert die Übermittlung an lokale oder Online‑Apotheken; Apotheker prüft Rabattverträge.

Empfehlung: Vor dem Kauf Preise und Erstattungsmöglichkeiten prüfen und bei Unsicherheit Hausarzt oder Apotheker ansprechen.

Häufig Gestellte Fragen (FAQ) Deutscher Patienten

Kurzantworten auf die wichtigsten Fragen.

Kann Ich Ponstan Mit Kaffee Oder Bier Nehmen?

Kaffee: In Maßen; kann Sodbrennen verstärken.

Bier/Alkohol: Vermeiden während der Einnahme wegen erhöhtem Magen‑ und Blutungsrisiko.

Was Tun Bei Nebenwirkungen Oder Verpasster Dosis?

Verpasste Dosis: Sobald erinnert einnehmen, aber nicht doppelt dosieren.

Bei starken Nebenwirkungen wie anhaltenden Bauchschmerzen, Blut im Stuhl oder allergischen Reaktionen sofort ärztliche Hilfe suchen.

Bei Wechselwirkungen mit Blutverdünnern, Bluthochdruck oder Diabetes stets Rücksprache mit dem Hausarzt halten.

Hinweise Zur Richtigen Anwendung

Wie beraten Apotheker und wie lässt sich die Therapie in den Alltag integrieren?

Vor der Erstverwendung die Packungsbeilage lesen und die Wirkstoffbezeichnung «Mefenaminsäure / Acidum mefenamicum» prüfen.

Apotheker überprüft Wechselwirkungen und gibt Hinweise zur Einnahme mit dem Abendbrot oder kleinem Snack.

Dokumentation: Führen Sie ein Schmerz‑ und Nebenwirkungsprotokoll (Datum, Dosis, Wirkung, Nebenwirkung) zur Vorlage beim Hausarzt.

Beratung Durch Apotheker Sowie Integration In Den Alltag

Die Apotheke bietet eine kurze Checkliste bei Abgabe und klärt über Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien und ACE‑Hemmern auf.

Bei wiederkehrenden Schmerzen ist eine Ursachenabklärung durch den Hausarzt oder die Gynäkologin sinnvoll.

Dokumentation & Schritte Bei Problemen (Hausarzt, Notfall)

Bei Anzeichen von Allergie, starken Bauchschmerzen oder Blut im Stuhl umgehend Notaufnahme oder Hausarzt kontaktieren.

Fertige Checkliste Für Die Tasche:

  • Wirkstoffname und eingenommene Dosis
  • Begleitmedikation
  • Datum und Uhrzeit der Einnahme
  • Beobachtete Nebenwirkungen

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