Amitriptylin
Amitriptylin
- Sie können Amitriptylin in Apotheken und über viele internationale Anbieter erhalten; es ist in den meisten Ländern jedoch verschreibungspflichtig (Rx). In einigen Apotheken ist der Kauf ohne Rezept möglich.
- Amitriptylin wird zur Behandlung von Depressionen sowie häufig auch bei neuropathischen Schmerzen, Migräneprophylaxe und teils fibromyalgiebedingten Beschwerden eingesetzt. Es gehört zu den trizyklischen Antidepressiva und hemmt die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin im Nervensystem.
- Die übliche Dosierung hängt von der Indikation ab: bei Depressionen meist 25–50 mg täglich zum Beginn, später oft 75–150 mg/Tag; bei Schmerzen oder Migräne häufig 10–25 mg abends, mit einer üblichen Erhaltungsdosis von 25–75 mg/Tag.
- Die Darreichungsformen sind meist Tabletten, außerdem orale Tropfen; seltener gibt es Retardtabletten und in Ausnahmefällen Injektionsformen.
- Die Wirkung setzt meist innerhalb von 25–60 Minuten nach der Einnahme ein, die antidepressiven Effekte entwickeln sich jedoch oft erst nach 1–2 Wochen, manchmal länger.
- Die Wirkdauer liegt in der Regel bei etwa 12–24 Stunden, weshalb die Einnahme häufig einmal täglich, oft abends, erfolgt.
- Alkohol sollte vermieden werden, da er die sedierende Wirkung verstärken, Schwindel verursachen und das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen kann.
- Die häufigste Nebenwirkung ist Müdigkeit bzw. Sedierung; außerdem treten häufig Mundtrockenheit, Verstopfung, Schwindel, Gewichtszunahme und Benommenheit auf.
- Möchten Sie Amitriptylin ohne Rezept ausprobieren?
Neueste Forschung Zu Amitriptylin
Viele Menschen suchen Amitriptylin heute nicht nur wegen einer Depression, sondern vor allem wegen Schmerzen, Schlafproblemen oder Migräne.
Genau deshalb bleibt der Wirkstoff trotz neuerer Alternativen klinisch relevant.
Amitriptylin ist ein trizyklisches Antidepressivum mit dem ATC-Code N06AA09 und wird in der Praxis häufig in niedrigen Dosen eingesetzt, wenn der beruhigende Effekt gewünscht ist.
Neuere Wirkstoffe sind oft besser verträglich, aber Amitriptylin hat weiterhin einen festen Platz, weil es bei neuropathischen Schmerzen, Migräneprophylaxe und ausgewählten Off-Label-Anwendungen zuverlässig genutzt wird.
Besonders wichtig ist der Unterschied zwischen Schmerz- und Depressionsbehandlung.
Bei Schmerzen und Schlafstörungen werden meist kleine Dosen am Abend bevorzugt, während bei Amitriptylin gegen Depression höhere Tagesdosen üblich sind.
Gerade in Deutschland fragen berufstätige Patientinnen und Patienten oft nach einem „abends einnehmbaren“ Medikament, das den Alltag tagsüber nicht zu sehr belastet.
Für Schichtarbeit, frühes Aufstehen oder Fahrwege ist das ein echtes Thema, weil Müdigkeit und Reaktionsvermögen im Alltag eine große Rolle spielen.
Die folgende Übersicht fasst die Praxisrelevanz knapp zusammen.
| Indikation | Typischer Nutzen | Verträglichkeit im Alltag | Praktische Einordnung |
|---|---|---|---|
| Neuropathische Schmerzen | Schmerzlinderung nach Aufbauphase | Sedierung, Mundtrockenheit möglich | Häufig 10–25 mg abends |
| Migräneprophylaxe | Weniger Anfälle bei geeigneter Auswahl | Abendliche Einnahme oft sinnvoll | Oft niedrige Startdosis |
| Schlafbezogene Beschwerden | Beruhigende Nachtwirkung | Benommenheit am Folgetag möglich | Nur nach ärztlicher Abwägung |
| Depression | Klassische antidepressive Wirkung | Mehr Nebenwirkungen bei höheren Dosen | Wirkeintritt nicht sofort |
Insgesamt zeigt die aktuelle europäische Praxis: Amitriptylin gegen Schmerzen bleibt nützlich, wenn die Dosis, die Indikation und die Begleitmedikation sorgfältig zusammenpassen.
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Wirksamkeit, sondern auch, ob Schlafqualität, Alltagsfunktion, Sedierung, Mundtrockenheit und Sturzrisiko akzeptabel bleiben.
Grundinformationen Zu Amitriptylin
- INN (International Nonproprietary Name): Amitriptylin.
- Handelsnamen in Deutschland: Syneudon; weitere Marken und Generika können je nach Verfügbarkeit variieren.
- ATC-Code: N06AA09.
- Darreichungsformen: Tabletten mit 10 mg, 25 mg, 50 mg, 75 mg oder 100 mg; orale Tropfen in einigen Märkten; Retardtabletten in ausgewählten Präparaten.
- Hersteller und Lieferanten: unter anderem Krewel Meuselbach, Lundbeck, East West Pharma und weitere nationale Produzenten.
- Registrierungsstatus: verschreibungspflichtig in den meisten Ländern, auch in der EU.
- OTC / Rx: Rx, also rezeptpflichtig.
- Übliche Dosierungen: je nach Indikation unterschiedlich, meist niedrig abends bei Schmerz und Schlaf, höher bei Depression.
- Aufbewahrung: Raumtemperatur, trocken und lichtgeschützt.
Klinische Wirksamkeit In Deutschland
Wie wird Amitriptylin hierzulande tatsächlich eingesetzt?
In der deutschen Versorgung spielt die ärztliche Verordnung die zentrale Rolle.
Der Wirkstoff wird leitliniennah vor allem dann genutzt, wenn der Nutzen bei Schmerz, Migräne oder Depression den Nachteilen überwiegt.
Für neue Arzneimittel gibt es oft eine frühe Nutzenbewertung über G-BA und AMNOG.
Amitriptylin ist als Altwirkstoff anders einzuordnen.
Als bewährtes Generikum ist es seit Jahren stabil in der Versorgung und hat seinen festen Platz, auch wenn es nicht zu den neu bewerteten Innovationen gehört.
Der praktische Fokus liegt daher weniger auf einem Marketingversprechen als auf der klinischen Erfahrung und auf patientennahen Endpunkten.
Wichtig ist der Wirkeintritt.
Bei Amitriptylin Schmerzen wird häufig eine Testphase von 2 bis 4 Wochen angesetzt.
Bei Depression sollte eher mit 4 bis 8 Wochen bis zum vollen Effekt gerechnet werden.
Die folgende Liste zeigt die Einordnung nach Indikation.
- Depression: meist 25–50 mg pro Tag zum Start, Wirkung typischerweise erst nach mehreren Wochen.
- Neuropathische Schmerzen: oft 10–25 mg abends, Testphase von 2–4 Wochen.
- Migräneprophylaxe: häufig ab 10–25 mg abends, langsame Dosissteigerung nach Bedarf.
- Fibromyalgie: in ausgewählten Fällen Off-Label, ebenfalls meist niedrig dosiert.
Die Verordnung läuft in Deutschland heute meist über das E-Rezept.
Die Abgabe ist in öffentlichen Apotheken ebenso möglich wie über Online-Apotheken.
Das ist besonders praktisch, wenn ein Folgerezept schnell benötigt wird oder wenn die Beratung zur Anwendung direkt mit der Medikamentenabgabe verbunden werden soll.
Anwendungsgebiete Und Erweiterte Einsatzmöglichkeiten
Wofür wird Amitriptylin überhaupt verschrieben?
Die zugelassenen und häufig genutzten Anwendungsgebiete in Deutschland sind klar umrissen.
Am häufigsten geht es um Depression, neuropathische Schmerzen und Migräneprophylaxe.
Daneben gibt es ärztlich abgewogene Off-Label-Anwendungen, etwa bei Schlafstörungen, funktionellen Schmerzen oder bestimmten Angst- und Stresskonstellationen.
Gerade die beruhigende Nachtwirkung macht Amitriptylin Tabletten für viele Betroffene interessant.
Das kann bei Einschlafproblemen willkommen sein, kann aber am Morgen auch mit Benommenheit einhergehen.
Typisch sind kleine Einstiegsschritte.
Bei Amitriptylin 10 mg oder Amitriptylin 25 mg wird oft abends begonnen, besonders bei Schmerzen und Migräne.
Bei Depression können Startdosen von 25 bis 50 mg sinnvoll sein, je nach Situation und Begleiterkrankungen.
In der deutschen Praxis entscheidet je nach Diagnose meist der Hausarzt, Neurologe oder Psychiater.
Das ist wichtig, weil Herzrhythmus, Sturzrisiko, Glaukom, Harnverhalt und andere Begleitfaktoren berücksichtigt werden müssen.
Viele Patientinnen und Patienten fragen gezielt nach Amitriptylin Tropfen oder Amitriptylin Filmtabletten, weil sich die Einnahme so besser an den Alltag anpassen lässt.
| Indikation | Typische Startdosis | Übliche Nutzung |
|---|---|---|
| Depression | 25–50 mg täglich | Antidepressive Therapie |
| Neuropathische Schmerzen | 10–25 mg abends | Schmerztherapie |
| Migräneprophylaxe | 10–25 mg abends | Vorbeugung von Anfällen |
| Fibromyalgie / Off-Label | 10–25 mg abends | Einzelfallentscheidung |
Zusammensetzung Und Verfügbare Präparate
Amitriptylin ist der internationale Freiname.
In Deutschland ist die Bezeichnung Amitriptylin üblich, international findet man auch Amitriptyline oder Amitriptilina.
Für Patientinnen und Patienten sind vor allem Stärke, Form und Hersteller wichtig.
Eine 25-mg-Tablette ist nicht automatisch gleichzusetzen mit einer Retardform, und Tropfen lassen sich nicht mit jeder Tablette austauschen.
Genau hier hilft die Apotheke oft bei der Einordnung, wenn das Präparat optisch anders aussieht als gewohnt.
Gängige Formen sind Tabletten mit 10 mg, 25 mg, 50 mg, 75 mg oder 100 mg.
In einigen EU-Märkten gibt es orale Tropfen mit 25 mg/1 mL.
Außerdem sind Retardtabletten mit 50 mg oder 75 mg bekannt.
In Deutschland finden sich je nach Verfügbarkeit unterschiedliche Generika und Marken, etwa Amitriptylin-neuraxpharm, Amitriptylin AL, Amitriptylin Heumann, Amitriptylin-ABZ oder Amitriptylin Dura.
Verpackung und Herstellerwechsel sind im Alltag relevant, weil Tablettenteilung, Tropfen und Retardformen nicht gleichwertig austauschbar sind.
Viele Patientinnen und Patienten verlassen sich bei solchen Fragen auf die Beratung durch Apotheker, besonders wenn die Optik der Packung wechselt.
| Stärke / Form | Typische Nutzung | Hinweis |
|---|---|---|
| Amitriptylin 10 mg Tabletten | Einsteigen, Schmerz, Migräne | Häufig abends |
| Amitriptylin 25 mg Tabletten | Schmerz, Schlaf, Depression | Oft Startstärke |
| Amitriptylin 50 mg Tabletten | Aufdosierung | Je nach Verträglichkeit |
| Amitriptylin Tropfen | Feinere Dosierung | Präparatabhängig |
| Amitriptylin neuraxpharm Retard | Längere Wirkung | Nicht mit normalen Tabletten verwechseln |
Kontraindikationen Und Besondere Vorsichtsmaßnahmen
Wann ist Amitriptylin nicht geeignet?
Bei einigen Konstellationen darf der Wirkstoff nicht angewendet werden.
Andere Situationen erfordern nur besondere Vorsicht und eine engmaschige ärztliche Kontrolle.
Das ist vor allem deshalb wichtig, weil Amitriptylin sedierend und anticholinerg wirkt.
Zu den absoluten Kontraindikationen gehören eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, ein frischer Myokardinfarkt sowie die gleichzeitige Einnahme von MAO-Hemmern ohne ausreichende Pause.
Zwischen MAOI-Therapie und Amitriptylin muss in der Regel eine Pause von mindestens 14 Tagen liegen.
Besonders vorsichtig sollte man bei älteren Menschen sein, weil Sedierung, orthostatische Hypotonie und Sturzrisiko an Bedeutung gewinnen.
Auch Herzrhythmusstörungen, Glaukom, Harnverhalt und Prostatavergrößerung sind klassische Warnpunkte.
Die Pharmakovigilanz in Deutschland achtet vor allem auf Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Verstopfung, Schwindel, Benommenheit und Überdosierungsrisiken.
Bei einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit ist eine strenge Nutzen-Risiko-Abwägung nötig.
Dann sollte immer ärztlich Rücksprache gehalten werden.
Wer abends Kaffee, Bier oder andere Medikamente kombiniert, sollte besonders auf Reaktionsvermögen und Schläfrigkeit achten.
- Nicht anwenden: Überempfindlichkeit, frischer Herzinfarkt, MAOI-Kombination ohne Pause.
- Nur mit Vorsicht: Epilepsie, Glaukom, Harnverhalt, Prostatavergrößerung, Herzrhythmusstörungen.
- Ärztlich kontrollieren: ältere Menschen, Schwangerschaft, Stillzeit, Suizidrisiko.
Dosierungsempfehlungen
Wie viel Amitriptylin ist üblich?
Die richtige Dosis hängt stark von der Indikation, dem Alter und der Verträglichkeit ab.
Bei Schmerzen und Migräne wird meist niedrig begonnen, bei Depression fällt die Startdosis etwas höher aus.
Seniorinnen und Senioren brauchen das Prinzip „start low, go slow“.
Bei Kindern wird Amitriptylin nur selten eingesetzt und nur spezialärztlich angepasst.
Wichtig ist auch das langsame Ausschleichen.
Ein abruptes Absetzen ist keine gute Idee.
Vergessene Dosen sollen nicht doppelt eingenommen werden.
Die Verordnung läuft in Deutschland meist über das E-Rezept, die praktische Anleitung kommt dann häufig in Abstimmung mit Arztpraxis und Apotheke.
| Indikation / Gruppe | Übliche Startdosis | Typischer Bereich |
|---|---|---|
| Neuropathische Schmerzen | 10–25 mg abends | 25–75 mg/Tag |
| Migräneprophylaxe | 10–25 mg abends | Bis 75 mg/Tag |
| Depression | 25–50 mg/Tag | 75–150 mg/Tag |
| Ältere Menschen | 10–25 mg nachts | Oft maximal 75 mg/Tag |
| Kinder | Nur spezialärztlich | Selten verwendet |
Bei Leberfunktionsstörungen muss die Dosis oft reduziert oder das Präparat vermieden werden.
Bei Nierenfunktionsstörungen ist meist keine Anpassung nötig, aber eine Kontrolle bleibt sinnvoll.
Überblick Über Wechselwirkungen
Welche Kombinationen sind kritisch?
Am wichtigsten sind Alkohol, andere sedierende Arzneimittel, MAO-Hemmer, Blutdruckmedikamente und QT-verlängernde Substanzen.
Polypharmazie ist besonders bei älteren Patientinnen und Patienten ein Thema.
Amitriptylin hat eine anticholinerge Wirkung.
Dadurch können Verstopfung, Mundtrockenheit und Schwindel in Kombination mit anderen Medikamenten stärker werden.
Auch der Alltag spielt hinein.
Kaffee kann Unruhe, Herzklopfen oder Schlafprobleme verstärken.
Abendlicher Bierkonsum kann die Sedierung erhöhen und damit die Sturzgefahr verschärfen.
Milchprodukte sind meist kein zentrales Problem, doch die persönliche Einnahmeroutine sollte praktisch und verlässlich bleiben.
| Arzneigruppe oder Genussmittel | Risiko | Empfehlung |
|---|---|---|
| Alkohol | Mehr Sedierung, mehr Sturzrisiko | Wenn möglich vermeiden |
| Andere sedierende Medikamente | Verstärkte Müdigkeit | Arzt oder Apotheke fragen |
| MAO-Hemmer | Schwere Wechselwirkung | Abstand von mindestens 14 Tagen |
| Blutdruckmedikamente | Mehr Schwindel oder Hypotonie | Kontrolle sinnvoll |
| Kaffee | Unruhe, Herzklopfen, Schlafprobleme | Abendkonsum kritisch prüfen |
Patientenerfahrungen Und Nutzungsgewohnheiten
Wie erleben Betroffene Amitriptylin im Alltag?
In Deutschland fallen die Erfahrungen oft gemischt aus.
Viele berichten über Nutzen bei Schmerzen, Schlafstörungen und innerer Spannung.
Gleichzeitig werden Müdigkeit, Gewichtszunahme und Mundtrockenheit häufig genannt.
Im GKV-System ist die Verordnung meist unkompliziert, wenn die Diagnose plausibel und leitliniennah ist.
Hausärzte übernehmen dabei häufig die Steuerung, während Spezialisten die genaue Indikation festlegen.
Erfahrungsberichte auf Sanego zeigen typische Muster, sollten aber immer als subjektiv gelesen werden.
Sie ersetzen keine ärztliche Beurteilung.
Die häufigste Erwartung klingt fast immer gleich: abends einnehmen und schlafen können.
Die häufigste Sorge ist ebenfalls klar: am nächsten Tag benommen oder langsamer zu sein.
Auch GKV- und PKV-Versorgung sowie die Wahl zwischen Generika können die Wahrnehmung beeinflussen.
Wenn die Tablette optisch anders aussieht als früher, ruft das oft erst einmal Unsicherheit hervor.
Genau dann ist die Beratung in der Apotheke besonders wichtig.
- Positiv erlebt: weniger Schmerzen, besserer Schlaf, beruhigende Wirkung am Abend.
- Negativ erlebt: Müdigkeit am Morgen, Mundtrockenheit, Gewichtszunahme.
- Praktisch relevant: Hausarzt, Generikawahl, Unterschiede zwischen GKV und PKV.
Verfügbarkeit Und Preisübersicht
Ist Amitriptylin in Deutschland leicht zu bekommen?
Ja, als Rezeptarzneimittel ist es über öffentliche Apotheken und Online-Apotheken erhältlich.
Zu den bekannten Versandapotheken gehören unter anderem DocMorris und Shop-Apotheke.
Als generischer Altstoff liegt der Preis meist niedrig.
Generika sind in der Regel günstiger als markenbezogene Präparate oder spezielle Retardformen.
Für GKV-Patientinnen und -Patienten fällt häufig nur die gesetzliche Zuzahlung an.
Bei PKV kann die Abrechnung anders laufen.
Weil Preise und Verfügbarkeit schwanken, sind nur realistische Spannen sinnvoll.
Im Onlinehandel spielen außerdem Lagerung, Versand und das E-Rezept-Handling eine Rolle.
In unserem Online-Apotheken-Angebot ist amitriptylin ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung nach Deutschland in 5 bis 14 Tagen.
| Apothekenkanal | Typische Kosten | Erstattungslogik |
|---|---|---|
| Öffentliche Apotheke | Meist niedrige Generikapreise | GKV oder Selbstzahlung |
| Online-Apotheke | Preise je nach Packung und Stärke | E-Rezept möglich, Versand beachten |
| Markenpräparat | Oft teurer als Generika | Abhängig von Verordnung |
| Retardform | Kann höher liegen | Nur bei passender Indikation sinnvoll |
Vergleichbare Arzneimittel Und Patientenpräferenzen
Womit wird Amitriptylin verglichen?
Typische Alternativen sind Nortriptylin und Imipramin als andere trizyklische Antidepressiva.
Hinzu kommen SSRIs wie Fluoxetin oder Sertralin, SNRIs wie Duloxetin oder Venlafaxin sowie Schmerzmodulatoren wie Gabapentin und Pregabalin.
In Deutschland ist die Patientenpräferenz oft klar.
Viele wünschen sich ein Medikament, das auch beim Schlafen hilft.
Das spricht häufig für Amitriptylin gegenüber weniger sedierenden Alternativen.
Der Hauptgrund für einen Wechsel sind jedoch anticholinerge Nebenwirkungen.
Mundtrockenheit, Verstopfung und Benommenheit werden dann schnell als störend empfunden.
Amitriptylin ist off-patent und deshalb in vielen Generika erhältlich.
Das erklärt auch die Vielzahl an Herstellern und Markenbildern.
Manchmal reicht schon ein Generikawechsel, damit die Packung anders aussieht und Fragen aufkommen.
| Wirkstoffgruppe | Sedierung | Häufige Nebenwirkungen | Kostenlage |
|---|---|---|---|
| Amitriptylin | Hoch | Mundtrockenheit, Müdigkeit, Gewichtszunahme | Meist günstig |
| Nortriptylin | Eher geringer | Weniger anticholinerg | Ähnlich generisch |
| Imipramin | Ähnlich trizyklisch | Anticholinerge Effekte möglich | Generisch verfügbar |
| Duloxetin / Venlafaxin | Weniger sedierend | Andere Nebenwirkungsprofile | Abhängig vom Präparat |
| Gabapentin / Pregabalin | Kann müde machen | Schwindel, Müdigkeit | Indikationsabhängig |
Häufig Gestellte Fragen Zu Amitriptylin
Ist Amitriptylin rezeptpflichtig?
Ja, in Deutschland ist Amitriptylin in der Regel Rx und wird über Apotheken abgegeben.
Wann sollte Amitriptylin eingenommen werden?
Oft abends, weil Müdigkeit und Sedierung typisch sind.
Wie schnell wirkt Amitriptylin?
Bei Schmerzen meist nach 2 bis 4 Wochen, bei Depression eher nach 4 bis 8 Wochen.
Kann man Amitriptylin und Alkohol kombinieren?
Das ist ungünstig, weil Sedierung und Sturzrisiko zunehmen können.
Was passiert bei einer vergessenen Dosis?
Die Dosis soll eingenommen werden, sobald man sich erinnert, außer es ist fast Zeit für die nächste Einnahme.
Dann bitte nicht doppelt nehmen.
Darf man Auto fahren?
Nur wenn keine Benommenheit oder Einschränkung des Reaktionsvermögens besteht.
Wie teuer ist Amitriptylin?
Als Generikum meist günstig, bei GKV oft mit gesetzlicher Zuzahlung.
Wie wird abgesetzt?
Langsam und ärztlich begleitet, nicht abrupt.
Hinweise Zur Richtigen Anwendung
Wie lässt sich Amitriptylin alltagstauglich anwenden?
Am besten wird die Einnahme in den Abend gelegt, wenn die Müdigkeit erwünscht ist oder tagsüber nicht stören soll.
Ein Glas Wasser reicht meist aus.
Wichtig ist, nach dem Aufstehen langsam zu sein, weil Schwindel durch orthostatische Hypotonie auftreten kann.
Gerade zu Beginn sollte man die Wirkung auf Müdigkeit, Konzentration und Sturzrisiko beobachten.
Die Apotheke ist in Deutschland ein zentraler Ansprechpartner, vor allem bei Präparatewechsel, E-Rezept, Nebenwirkungen oder Kombinationstherapien.
Für die Lagerung gilt: trocken, lichtgeschützt und bei Raumtemperatur zwischen 15 und 30 Grad Celsius.
Bei Reisen sollten Wärme und Feuchtigkeit vermieden werden.
Kaffee am Abend, Bierkonsum oder spätes Essen können die persönliche Verträglichkeit beeinflussen.
Wer solche Routinen hat, sollte sie mit der Therapie abstimmen.
Wirkung und Nebenwirkung lassen sich am besten über einige Wochen beobachten.
Wenn das Präparat nicht passt, ist langsames Ausschleichen oft der bessere Weg als ein abruptes Stoppen.
- Abends einnehmen, wenn Müdigkeit gewünscht oder akzeptabel ist.
- Langsam aufstehen und auf Schwindel achten.
- Kein doppelte Einnahme bei vergessener Dosis.
- Trocken, lichtgeschützt und bei Raumtemperatur lagern.
- Bei Wechselwirkungen oder Unsicherheit Apotheke oder Arzt einbeziehen.
Lieferung In Ganz Deutschland
| Stadt | Region | Lieferzeit |
|---|---|---|
| Berlin | Berlin | 5-7 Tage |
| Hamburg | Hamburg | 5-7 Tage |
| München | Bayern | 5-7 Tage |
| Köln | Nordrhein-Westfalen | 5-7 Tage |
| Frankfurt am Main | Hessen | 5-7 Tage |
| Stuttgart | Baden-Württemberg | 5-7 Tage |
| Düsseldorf | Nordrhein-Westfalen | 5-7 Tage |
| Leipzig | Sachsen | 5-7 Tage |
| Dresden | Sachsen | 5-7 Tage |
| Nürnberg | Bayern | 5-7 Tage |
| Bremen | Bremen | 5-7 Tage |
| Hannover | Niedersachsen | 5-7 Tage |
| Freiburg im Breisgau | Baden-Württemberg | 5-9 Tage |
| Rostock | Mecklenburg-Vorpommern | 5-9 Tage |